Bauvorhaben

Wir bitten um Spenden auf das Baukonto
Selbständige Ev.-luth. Trinitatis-Gemeinde München
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Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit unter folgendem Link http://www.gut-fuer-muenchen.de/projects/52426 online für den Neubau von Kirche und Gemeindesaal zu spenden.

Trinitatisgemeinde München beschließt Neubau ihres Gemeindezentrums

Am 19. Februar 2017 hat die Trinitatisgemeinde München der Selbständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK) in einer Gemeindeversammlung mit großer Mehrheit den Neubau von Kirche und Gemeindesaal beschlossen. Dieser Entscheidung ging ein jahrelanger Diskussions- und Planungsprozess voran. Durch eine Erbschaft konnte vor 5 Jahren das Nachbargrundstück mit Haus gekauft und seitdem als „Dorothea-Gäbelein-Haus“ (DGH) für die Gemeinde (u.a. als Pfarrbüro und Sitzungszimmer) benutzt werden. Darüber hinaus bietet das DGH Wohnmöglichkeit für drei Studenten.

Die Sanierungsbedürftigkeit des kleinen Kirchgebäudes mit darunterliegendem Gemeindesaal aus dem Jahr 1978 sowie unzureichende Sanitäranlagen und die viel zu kleine Küche für die doch über die Jahre stetig gewachsene Gemeinde, die in ihrer großen Diasporasituation gerne zu vielen Anlässen auch die Gemeinschaft mit einem Essen nach dem Gottesdienst pflegt, waren der Ausgangspunkt vieler Überlegungen zu einer Verbesserung dieser Situation. Dabei war auch die große Zahl von Kindern, die sonntäglich den Kindergottesdienst besuchen und i.d.R. in zwei Gruppen betreut und unterwiesen werden, für viele Gemeindeglieder ein wichtiges Argument mehr Raum schaffen zu wollen.

Aufgrund der hohen Kosten für einen Neubau, war auch die Möglichkeit des Umbaus und der Erweiterung des bestehenden Kirchgebäudes detailliert geplant und zur Abstimmung vorgelegt worden. Da diese Möglichkeit mit sehr vielen unzureichenden Kompromissen verbunden gewesen wäre und auch nur lediglich rund 200.000 € weniger gekostet hätte als der vorgelegte Neubauentwurf, fand der Umbau nur äußerst geringe Zustimmung.

Eine reine Sanierung der Bestandsgebäude für fast 400.000 € war schon in einer Gemeindeversammlung 2016 als zu teuer und vollkommen unzureichend für die Gemeindebelange und Anforderungen abgelehnt worden.

Das Gesamtvolumen des Neubaukonzeptes beläuft sich auf 1,25 Mio €. Der Kirchenvorstand hatte im Vorfeld der Gemeindeversammlung im Dezember letzten Jahres ein  44-seitiges Informationsheft mit Plänen und Finanzierungsdetails herausgegeben und an alle Gemeindeglieder versandt. Dieses Schreiben war mit der Bitte versehen um eine Rückmeldung zur Spendenbereitschaft für das Bauprojekt. Bis zur Gemeindeversammlung am 19. Februar hatte 1/3 der Gemeinde ihre Spendenbereitschaft mit festen Einmal- oder Dauerspenden für den Kirchbau zugesagt.

Nun hofft die Gemeinde auf weitere Spendenzusagen aus den eigenen Reihen und von außerhalb der Gemeinde. Große Anstrengungen werden noch nötig sein den Darlehensrahmen und die damit verbundene Dauerbelastung des Gemeindehaushalts möglichst gering zu halten.

Als einziges Zentrum unserer Kirche in Oberbayern erhofft sich die altersdurchschnittlich recht junge Münchner SELK Gemeinde mit vielen jungen Familien und Kindern auch die Unterstützung der Gesamtkirche, denn viele Familien in München und Umgebung verfügen zwar über ein gutes eigenes Haushalteinkommen, sind aber auch überdurchschnittlich stark belastet durch die ständig steigenden Immobilien- und Mietpreise im Großraum München.

Die Gemeinde verbindet nun mit der Realisierung ihres Bauvorhabens auch eine gezielte Wirkung in die Öffentlichkeit und hofft mit einem repräsentativerem Gemeindezentrum für die Zukunft im Raum München gut aufgestellt zu sein. Vor allem aber erbittet sie den Segen und den Beistand unseres Dreieinigen Gottes in allem Tun zur Ehre seines Namens.

Informationsveranstaltung am 18.09.2016 zur Neubauvariante von Kirche und Gemeindesaal der Firma 4-Wände

Gemäß des Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 31.01.2016, einen Neubau von Kirche und Gemeindesaal als Alternative zu einem Umbau des derzeitigen Bestands planen zu lassen, hatte der Kirchenvorstand die Firma 4-Wände mit der Ausarbeitung eines entsprechenden Entwurfs beauftragt. In die Vorgespräche mit dem Ehepaar Schattschneider, die als Architekten der Firma 4-Wände an dem Projekt arbeiten, war vom Kirchenvorstand auch der Kirchenkünstler Hr. Kästl mit einbezogen worden, dessen Erfahrung in der Gestaltung von Sakralbauten und dessen Vorschläge in die Planung mit eingeflossen sind.

Pläne und Informationen können im Gemeindesaal eingesehen werden.

Informationsveranstaltung am 18. Oktober 2015 zu Sanierungs-, Umbau- und Vergrößerungsmaßnahmen von Kirche und Gemeinderäumen

Architektin Sylvia Widera stellte verschiedene Varianten und deren Kosten vor.

Pläne und Informationen können im Gemeindesaal eingesehen werden.

Diskussion und Ideensammlung zu Bau- und Sanierungsarbeiten

Am 28. Juni 2014 fand im Gemeindesaal eine Diskussion über Bau- und Sanierungsarbeiten statt. Der Kirchenvorstand hatte dazu eingeladen, um im Rahmen seines Auftrags aus der Gemeindeversammlung vom Februar derzeitige Ideen, Gedanken und Meinungen von Gemeindemitgliedern zu sammeln und in die weiteren Überlegungen einzubeziehen.

Zunächst wurde über eine längerfristige Planung gesprochen. Etwaige Neubaupläne von Kirche und Gemeindesaal wurden eher skeptisch beurteilt – ein sprunghaftes Gemeindewachstum ist nicht zu erwarten. Sollten sich unsere Gebäude dennoch später nicht als ausreichend erweisen, könnten wir dann auch über die Nutzung eventuell leer stehender Kirchbauten nachdenken – und ein „Zubauen“ unseres derzeitigen Grundstücks heute würde dessen möglichen Verkaufswert eher verringern.

Zustimmung fand tendenziell eine moderate Erweiterung der Kirche zum Vorplatz hin (Lösung „Minimalvorbau“). Diese würde eine Vergrößerung des Vorraums erlauben, den man bei Bedarf zur Kirche flexibel öffnen könnte, um bei großem Gottesdienstbesuch mehr Sitzplätze bereitstellen zu können. Möglicherweise könnte die Gästetoilette im Pfarrhaus mit einer Tür zum Vorraum versehen werden, um sie als Toilette für Gottesdienstbesucher zur Verfügung zu haben, die die steile Treppe zu den Toiletten im Untergeschoss nicht hinuntergehen können.

Eine mögliche Unterkellerung eines erweiterten Vorbaus (Lösung „Bestand mit Erweiterung“) zur zusätzlichen Vergrößerung der Küche im Gemeindesaal und insgesamt zur Verbesserung der Toilettensituation im Untergeschoss wäre zwar wünschenswert, erscheint aber derzeit nicht finanzierbar. Ebenso würde der Bau eines neuen, weniger engen und steilen Treppenhauses, einer behindertengerechten Rampe sowie einer Behindertentoilette erhebliche Kosten verursachen.

Bezüglich einer Erneuerung der Außenansicht unserer Kirche wurde der Wunsch geäußert, dass die Vorderfront mehr wie eine Kirche aussehen sollte. Hr. Dr. Schliephake bot an, einen Vortrag zur Baugeschichte von Kirchen unter Berücksichtigung theologischer Gesichtspunkte zu organisieren, der uns Anhaltspunkte für mögliche Gestaltungsmöglichkeiten bei etwaigen Umbauten geben könnte.

Um die Atmosphäre im Gemeindesaal freundlicher und heller zu gestalten, könnte man vom Gemeindegarten eine Böschung graben und die seitlichen Fenster herunterziehen. Eine schalldichtere und leicht handhabbare Trennwand im Gemeindesaal wäre wünschenswert für die Durchführung des Kindergottesdienstes in zwei Gruppen. Ein verbesserter Zugang zum Gemeindesaal vom Garten her sollte geschaffen werden.

Sehr deutlich wurde jedoch in der Diskussion, dass erste Priorität vor allen möglichen Umbauplänen eine Verbesserung und Erneuerung der Heizung der Kirche und des Gemeindesaales haben müsse.

Der Kirchenvorstand hat die folgenden Aufgaben von dem Treffen am 28. Juni mitgenommen:

  • Evaluierung und Kostenabschätzung von Heizungslösungen für die Kirche (Priorität!)
  • Kostenabschätzungen für Einzellösungen (u.a. Toilettenlösung, Böschung und Fenster im Gemeindesaal)
  • Kostenabschätzung und –vergleich einer moderaten Erweiterung des Kirchenvorraums nach vorne („Minimalvorbau“) gegenüber einer Erweiterungslösung mit Unterkellerung („Bestand mit Erweiterung“)
  • Entwicklung eines möglichen Bauphasenablaufs (von Einzellösungen und ggf. für die Erweiterungslösungen)
  • Einladung der Gemeinde zur nächsten Diskussionsrunde in der zweiten Jahreshälfte mit Vorstellung der Ergebnisse der obigen Punkte und zum weiteren Gedankenaustausch.

Inzwischen ist der Kirchenvorstand im Gespräch mit einer erfahrenen Architektin, die in Kürze Ideen und Pläne zu den Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen vorlegen wird.

Danach soll über die weitere Zusammenarbeit entschieden werden und im positiven Fall der Gemeinde zur 1.  Gemeindeversammlung am  31. Januar 2016 ein überschaubares Konzept vorgelegt werden.

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